Der Raub der Sabinerinnen
Nicolas Poussin
"Das Gemälde zeigt den Moment, in dem Romulus, der Gründer Roms, seinen Mantel hebt, um das Signal für den Raub der Sabinerinnen während eines religiösen Festes zu geben. Im Vordergrund ergreifen römische Soldaten die Frauen in einer Choreografie aus Kampf und Verzweiflung. Besonders auffällig ist der Gegensatz zwischen der Panik der Opfer und der Unbeweglichkeit der klassischen Architektur im Hintergrund."
Als Manifest des französischen Klassizismus illustriert dieses Werk von Nicolas Poussin die Gründungsepisode des antiken Roms mit beispielloser intellektueller Strenge. Durch eine theaterhafte Inszenierung und strikte geometrische Disziplin verwandelt Poussin gewaltsames Chaos in eine Meditation über Staatsräson, historische Notwendigkeit und moralische Ordnung.
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